Ich kann das Wort „spazierengehen“ schon nicht mehr hören. Der Lockdown zehrt langsam an den Nerven. Weil tagsüber so viele Menschen „spazierengehen“, habe ich daher meinen Ausgang in die frühen Abendstunden verlegt. In der Natur kann man gut Abstand halten. Diesmal  verabredete ich mich mit Fotofreunden zum Lightpainting. Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes, aber wir ließen uns nicht abschrecken.

Mit großem körperlichen Einsatz wurden verschiedene Lichterinstallationen ausprobiert. Es war ja unser erstes Schnuppern in dieses Metier.

Das „Malen mit Licht“ sieht schwieriger aus, als es tatsächlich ist. In nur wenigen Schritten und mit den passenden Kameraeinstellungen kannst man sein eigenes Lichtgemälde erzeugen und fotografisch einfangen.

Bald begann es zu nieseln, aber wir schenkten dem kaum Beachtung. Zu spannend war unsere Beschäftigung. Dieser Regen war allerdings tückisch: Er brachte den Saharasand mit! Unsere Kameras sahen danach aus, als wären sie in den Dreck gefallen. Aber das bemerkten wir erst, als wir zu hause waren.

Auch der Schloßgarten in Erlg. ist ein lohnendes Ziel:

 

Und das war unser, erst mal letzter Versuch, an einem Fischweiher, weil es im April ja erst gegen 21 Uhr dunkel wird, und die Sperrstunde wegen der Pandemie schon um 21 Uhr beginnt.