Nach einer angenehmen Zugfahrt war ich schon mittags in Berlin.
Erstes Ziel war das Architektur Museum Tschoban Foundation Christianenstraße. Ich hoffte auf Architekturzeichnungen, aber es zeigte aber eine Sonderausstellung eines Architekten. Das Gebäude ist aber sehenswert.
Gegenüber das Studio House Pfefferberg . Ein Wohnhaus mit Glasfassade und gestrecktem Aluminium.
Auf dem Weg ein Biergarten, aber es war noch zu früh am Tag.
Ist das eine Kunstinstallation ? Oder ist es aus der Not geboren? In Berlin muss man sich ja auf alles gefasst machen. Jedenfalls war der Mann auf der weißen Matte recht fröhlich.
Die grünen Häuschen heißen scherzhaft Café Achteck . Es sind öffentliche Toiletten.
Der Weg zu den Hackeschen Höfen war nicht allzu weit.
Viele schicke Geschäfte warten auf Kunden.
Um dem aufkommenden Regen zu entgehen flüchteten wir uns zu Lumas und staunten über die wunderschönen Fotos und Kunstgegenstände.
Ai Weiweis ausgestreckter Finger
Hier ist ein Lokal neben dem anderen.
Bier und Essen waren ok und es blieb genügend Muse die Passanten zu beobachten.
Der nächste Tag war hart, weil , nach meinem Plan, große Distanzen zu laufen und fahren waren.
Die Oberbaumbrücke ist turmgeschmückt ja immer ein tolles Fotomotiv, vor allem wenn die gelben SBahnen drüberfahren.
Hier schon mal der erste Blick auf das Ziel: Das Hotel “ nhow “ ein Musik- und Lifstyle-Hotel am Spreeufer in Friedrichshain, mit seiner seltsamen Architektur.
Die Spiegelung auf der Unterseite lässt staunen.
Ein Blick zu den „Running Man“ in der Spree.
Berlin ist auch eine Fahrradstadt. Aber ich würde mich nicht so gerne in das Gewühle stürzen.
Weiter nach Kreuzberg.
Ein wenig mulmig wird es einem da schon bei dem Anblick.
Graffitis können auch schön sein.
Um kunstvolle, signierte Graffiti hat man einen Zaun gezogen, damit sie nicht gleich wieder übersprüht werden können.
Das Bethanien am Mariannenplatz in Kreuzberg war früher ein Diakonissen-Krankenhaus und dient jetzt als Kunstraum und Musikschule.
Zu verschenken!
Ziel was das „Baumhaus“ ( es wird grade renoviert) an der Mauer.
Ein grünes Niemandsland ohne Regeln und Gesetze ist das Baumhaus am Bethaniendamm. Es befand sich während der Teilung der Stadt im Niemandsland einer Verkehrsinsel. Es ist eine zweigeschossige Hütte, die der türkische Einwandere Osman Kalin ( 1925-2018) aus Sperrmüll errichtet hatte. Ohne Wasser und Strom. Baumhaus heißt es, weil es zwischen zwei Bäumen gebaut wurde. Jetzt ist es eine kleine Touristenattraktion.
Teil des ehemaligen Todesstreifens als Mauerpark.
Die katholische St. Michaelskirche
UBahnstation Hermannplatz
Demo mit roten Fahnen. Wollen die Demonstrierenden wirklich die Russen wieder zurück?
Afrikanisches Lokal
Hinterhöfe
Wieder in vertrauter Umgebung, der Alexanderplatz
An der Marienkirche war große Andrang . Es gab Kaffee, Kuchen und Suppe, anscheinend umsonst.
Was soll man auch sonst tun?
Die Marienkirche innen
Weiter Richtung Schlossplatz / Humboldt-Forum
Der Turm der Marienkirche und der Fernsehturm.
Das kommt uns doch bekannt vor! Auch in Erlangen stehen die Figuren von Stephan Balkenhol. In der Henkestraße und der Univ. Straße.
Im Humboldt-Forum steige ich aufs Dach.
von wo ich eine gute Übersicht über die Dächer von Berlin habe.
Außenministerium
Internationales Handelszentrum
Deutscher Dom auf dem Gendarmenmarkt.
Blick auf das Zeughaus und das Internationale Handelszentrum
Dom, Lustgarten und Altes Museum
Die Schlossbrücke Unter den Linden
An der Schlossbrücke die Alte Kommandantur. Wurde im Krieg ausgebrannt und wieder rekonstruiert.
Das Zeughaus beherbergt jetzt das Deutsche Historische Museum.
Aufgang zur James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel.
Die Alte Nationalgalerie.
Friedrich Wilhelm IV.
Ich sehe mir die großartige Ausstellung “ Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ an.
In einer Ecke entdecke ich Marx und Engels.
Abendessen in einem urigen Lokal am Spreekanal, neben einem kleinen Theater.
Tango an der Spree erfreut sich großer Beliebtheit.
Noch einen Abstecher zum Bode Museum. Die Füße wollen schon nicht mehr so recht.
Das sind die richtigen Schuhe für das Berliner Pflaster!
Das war´s für den 2. Tag.
UBahnausstieg Potsdamer Platz.
Sony Center
Die zentrale Rosette als Oberlicht ist angelehnt an den Berg Fuji.
Die Neue Nationalgalerie zeigt moderne Kunst des 20. Jahrhunderts. Sie war aber noch geschlossen.
Die Brozeskulptur “ Three Way Piece No. 2: Archer“ von Henry Moore.
Die Skulptur heißt “ Tetes et Queue“ und ist von Alexander Calder. Im Hintergrund die St. Matthäus Kirche.
Denkmalgeschützer UBahnhof Wittenbergplatz
Kurzer Abstecher Unter die Linden mit Blick zur Gedächtniskirche.
Mit U + S Bahn und viel laufen zum Gürteltier ( Ludwig Erhard Haus)
Unfreundliche Security “ fotografieren ist innen verboten“ . Na dann halt nicht die CDU!
Es schüttet!
Ziel war das Springerhaus. Tolle Architektur, aber im Regen unmöglich, weil nach oben, zu fotografieren.
Der Regen verdirbt das fotografieren. Unterstellen bringt auch nicht so viel. Nach ein paar Stunden muss man auch mal was ablassen und was Neues einfüllen.
Ziemlich nass ein Lokal erreicht, aber das lauwarme Bier ( auch nach Reklamation genau so lauwarm) schmeckte abgestanden und war nicht zu genießen.
Die Kirche am Hohenzollernplatz war nicht so einfach zu erreichen. Aber ich bin immer wieder stolz auf mich, wenn ich ein selbst gestecktes Ziel auch erreicht habe.
Die Backsteinkirche wurde zwischen 1930 und 33 gebaut. Im Gegensatz zu der wuchtigen Außenwirkung ist das Innere wie ein umgedrehter Schiffsrumpf geformt. Durch die farbigen Glasfenster entsteht eine faszinierende, mystische Stimmung. Die Kirche wird auch als “ Kraftwerk Gottes“ bezeichnet. Auf jeden Fall hat sie etwas ganz besonderes.
Abendessen in der “ Ständigen Vertretung“ am Schiffbauerdamm
Das Jüdische Museum in Kreuzberg vermittelt Geschichte und Kultur der Juden in Deutschland. Die dekonstruktivistische Architektur “ zwischen den Linien“ von Daniel Libeskind, mit ihren symbolischen Achsen und Leerräumen soll die Zerrissenheit der deutsch-jüdischen Geschichte zeigen.
Die über 10.000 Gesichter aus schweren Eisenplatten mit aufgerissen Mündern symbolisieren die Opfer des Holocausts sowie alle unschuldigen Opfer von Krieg und Gewalt.
„Das zerbrechen der Gefäße“ von Anselm Kiefer, besteht aus einer Bibliothek aus Blei-Büchern in denen Glasscherben stecken.
Der Laubengang im Museumsgarten.
Gegenüber die Blumenthal Akademie
Der Entwurf “ Zwischenräume “ von Daniel Liebeskind .
Die Hoffläche im Innenraum zwischen den Gebäudeelementen ist als Garten der Diaspora, mit vielen Pflanzen, gestaltet.
Es roch wunderbar nach frischem Holz.
Vorbei am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz: Holokaust Mahnmal. Das begehbare, wellenförmige Kunstwerk besteht aus 2.711 grauen Betonstelen.
zur DZ Bank
Kurz das Brandenburger Tor gestreift und dann weiter Unter die Linden,
Immer auf den Alten Fritz zu.
Die Staatsbibliothek
Die Humboldt Universität
Der kleine Park hinter der Alten Wache. Sie gilt als Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
In der Alten Wache die berührende Skulptur “ Mutter mit totem Sohn“ ( Pieta`) von Käthe Kollwitz.
Weil es wieder regnet bleibt mir länger Zeit die Skulptur zu betrachten.
Der moderne Anbau des Deutschen Historischen Museums.
Das eigentliche Museum ist wegen Restaurierung geschlossen.
Zurück zum Hotel über den Schlossplatz,
die James-Simon-Galerie,
den Dom,
das Alte Museum,
und schon fängt es wieder an zu regnen.
Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsch Teilung. Sie erstreckt sich über 1,4 Kilometer entlang des ehemaligen Grenzstreifens zwischen den Bezirken Mitte (Ost) und Wedding (West). Die Häuserfassaden auf der Ost-Seite lagen direkt an der Grenze. Menschen sprangen in den ersten Tagen des Mauerbaus 1961 aus den Fenstern in das West-Berliner Rettungstuch. Unter der Straße wurden mehrere geheime Tunnel gegraben (z. B. Tunnel 29 und Tunnel 57). Die Kirche stand mitten im Todesstreifen und wurde 1985 von der DDR-Regierung gesprengt.
Vom fünfstöckigen Turm des Dokumentationszentrums lässt sich die Tiefenstaffelung der DDR-Grenze von oben betrachten.
Kapelle der Versöhnung: Ein moderner Lehmbau, der heute am Ort der gesprengten Kirche steht. ( Text : KI generiert) Sie war leider geschlossen, ich konnte nur durch das Holzgitter fotografieren.
Dahinter liegt ein hübsch angelegter kleiner Garten.
Vom Dach des Humboldt-Forums aus fotografiert sieht man die beiden Türme des Deutschen und des Französischen Doms auf dem Gendarmenmarkt sehr gut.
Der geschichtsträchtige Gendarmenmarkt wird von drei monumentalen Prachtbauten eingerahmt: dem Konzerthaus, dem Deutschen Dom und dem Französischen Dom. Nur leider war er fast ganz abgesperrt wegen eines Festivals.
Der Turm des Französichen Doms
Die Kuppel
Kuppel des Deutschen Doms
Der Eingang
Die Kuppel
Fidler on the roof.
Nachdem das fotografieren hier auf dem Gendarmenmarkt ja nur sehr eingeschränkt / kaum möglich war und die Hitze schier unerträglich, Planänderung : Zoo .
Zoo: Bus ?,laufen , Bus ?,laufen. Der älteste Zoo Deutschlands ist schön angelegt und beherbergt 12 000 Tiere. Und er ist schattig, der Tag ist sehr heiß.
Abfahrtstag:
Weil der Zug erst am späten Nachmittag nach Erlangen fährt, bleibt noch Zeit die gefüllt werden kann.
Der Bus 100 ist gut dafür geeignet.
Die Siegessäule am Stern im Großen Tiergarten erzählt die Geschichte der drei Deutschen Einigungskriege ( 1864-1871).
Die Siegesgöttin Viktoria (Goldelse) sitzt als vergoldete Bronzeskulptur auf der Spitze.
Der Blick zum Brandenburger Tor.
Weiter mit dem Bus zu den Nordischen Botschaften.
Das ist die Mexikanische Botschaft
und hier das Adenauer Haus
Das eigentliche Gebäude ( gelb) ist noch geschützt durch eine Glasfassade.
Das Carillon ist ein bespielbares Glockenspiel mitten im Großen Tiergarten.
Das Instrument wurde in einer niederländischen Gießerei geschaffen. Es enthält 68 Glocken in einem Tonumfang von fünfeinhalb Oktaven. Es war gerade 12 Uhr und für fünf Minuten wurden die Glocken computergesteuert in Betrieb gesetzt.
Das Haus der Kulturen der Welt, oder auch Schwangere Auster genannt, dient als Zentrum für internationale zeitgenössische Künste,
mit einer Bronzeskulptur “ Large Divided Oval Butterfly“ von Henry Moore.
In der Nähe des Bahnhofs: Das Parlament der Bäume.
Meine Beine waren schon recht müde, aber das Cube mit seiner spiegelnden Glasfassade wollte ich doch noch mitnehmen.
Die Sonne blendete so sehr, dass ich fast nichts sehen konnte.
Der letzte Besichtigungspunkt, bevor es wieder nach Hause ging, was das Futurium.
Oben vom Dach aus hat man einen spektakulären Ausblick auf das Regierungsviertel und die Charite` .
Es war gleißend hell.
Solarpanelen verteilen sich über den Großteil des Dachs.
Ich war genau so müde wie die Jungs.
Anschließend war noch kurz Zeit für eine Currywurst (brrr – nie wieder) am Bahnhof, ein kühles Bier zum runterspülen gab es dann im Zug.
Hier geht die Sommertour Berlin dann auch zu Ende.
























































































































































































































































































































