Dem Teufel auf der Spur

war ich im Teufelsmoor bei Worpswede.

Von dem klassischen Anspruch ans Fotoschöne habe ich mich losgesagt. Belichtungszeiten werden mitterweile für mich zu intensiven Highlights. Die Erkenntnis, dass auch mit der Kamera das Erlebnis über dem Ergebnis stehen kann, erfüllt mich zutiefst. Einfach Freude haben daran, mit der Kamera einen Prozess ansteuern der berührt.

Ich möchte etwas Altbekanntes auf eine neue Weise gestalten, etwas Neues hervorbringen, Wegweiser sein für neue Gestaltung, eine persöhnliche Note prägen.

Plötzlich fotografiere ich an Motiven, die ich nie suchen würde.

Es sind hingehuschte Naturimpressionen

Ich fotografiere die Dinge so, wie mir die Bewegung dazu einfach spontan einfällt.

Wann ist ein Bild – für mich –  ein gutes Bild?
Es soll  Ruhe ausstrahlen, Gefühle hervorbringen, Gedanken anregen und einen Impuls zum Nachdenken geben.

Traditionell fixierten Fotografen möchte ich sagen: Vorsicht, es könnte schwierig werden, sich einfach loszulösen und einfach zu fotografieren ohne viel nachzudenken, sich einfach nur seinem Gefühl hinzugeben.

 

 

Exakte Fokusierschärfe gibt es nicht.

Im Moment des „Kunst machens“ muss man alle Regeln vergessen.

Das Foto, das bei Null beginnt wird gut.

Die erste Hürde ist immer ein Kampf es gut zu machen. Bei allem was schön werden soll, kann das Echte nämlich auf der Strecke bleiben.

Die Kunst liegt im Spannungsfeld zwischen was ist und was neugierig macht.
Gefühl – Sehnsucht – irgendetwas macht das Objekt mit mir.

 

 

Beim  Fotografieren sehe ich nicht nur das, was Andere auch sehen, sondern ich lasse mich von meiner Stimmung inspirieren.