Mit Michael, meinem Fotofreund, bin ich eine Woche durch Venedig gezogen. Neu war die Stadt für uns beide nicht, aber es gibt ja immer wieder Neues zu entdecken und der Zauber erfasst jeden immer wieder von neuem.
Da wir nahe am Markusplatz wohnten bot es sich an, erst mal die nähere Umgebung auszubaldowern.
Der Dogenpalast ( Palazzo Ducale) , einst Residenz des Dogen und Zentrum der politischen Macht, ist ein bleibendes Symbol der ehemaligen Größe.
Der Löwe symbolisiert Stärke, Macht, Weisheit und den göttlichen Schutz durch den Evangelisten Markus.
Der Uhrenturm ( Torre dell`Orologio). Das ultramarinblaue und goldene Ziffernblatt der astronomischen Uhr, zeigt die Uhrzeit seit 1499, mit div. Überholungen. So schlägt sie seit 2006 digital. Das oberste Geschoss ziert das venezianische Wappentier, der Löwe.
Ich stelle gerne mal das farbige Original neben die schwarzweiße Bearbeitung
An nächsten Tag Besuch des Dogenpalastes und des Palazzo Pisani ——allerdings sind die Fotos aus Lightroom unauffindbar verschwunden und so der Tag bleibt ohne Fotos.
Der Aufgang zum Palast ist das einzige Foto, das mir geblieben ist. Es hat so viel Freude gemacht die Pracht mit der Kamera einzufangen ( seltsamerweise darf man hier fotografieren), aber leider…..
Allerdings habe ich ein paar Handyaufnahmen gemacht, die aber die Schönheit nicht zeigen können.
Durch diesen Gang mussten die Gefangen zu ihren Zellen gehen und das war der letzte Blick von der „Seufzerbrücke“ nach draußen zur San Giorgio Maggiore Kirche.
Vom Turm des Palazzos Pisani und der großartigen Aussicht, gibt es leider auch nur dieses Handyfoto.
Die Gondeln verkörpern wie keine andere Sehenswürdigkeit das romantische Bild Venedigs.
Der eiserne Kamm am Bug (Ferro) hat sechs Zinken, die die historischen Bezirke (Sestieri) Venedigs repräsentieren.
Gondeln sind traditionell tiefschwarz lackiert und bis zu 11 Meter lang. Jedes Boot ist ein handgefertigtes Einzelstück.
Zur Blauen Stunde stellten wir uns mit vielen anderen Touris auf die Ponte Accademia, von der wir einen guten Ausblick auf Santa Maria della Salute haben.
30 sec Belichtung
Die Halle des Fischmarktes, Pescheria, wurde 1907 im neugotischen Stil gebaut. An den verschiedenen Ständen gibt es Meeresfrüchte aller Art.
Überall sind noch die historischen Brunnen ( vere da pozzo) zu finden. Die Zisternen dienten zu Sammlung des Regenwassers. Früher gab es über 600 Brunnen.
Die Riva degli Schiavoni entlang.
Der Nordrand des Stadtteils Cannarigio die Fondamente Nove. So viele Hunde wie in Venedig gibt es in keiner anderen großen Stadt. Die Venezianer lieben Hunde, mache tragen sogar Designer-Mäntel.
Mit dem Vaporetto nach der Insel Tronchetto, mit Stop in Murano, Burano, aber ohne auszusteigen.
Nur auf der Rückfahrt haben wir einen kurzen Rundgang durch Burano gemacht. Die Insel ist aber so touristisch übervoll, dass das keinen Spaß macht.
Mit einem kurzen Gruß an Richard Wagner, der ja hier in Venedig 1883 gestorben ist.
Die Bilding Bridge ( Bienale 2019) Hände die eine Brücke bauen, im Arsenale Gelände.
Vorbei an San Michele der Friedhofsinsel. Die Gräber vieler Berühmtheiten ( Joseph Brodsky, Sergei Djagilew, Luici Nono, Ezra Pound, Igor Strawinsky, Ermanno Wolf-Ferrari…..) darf man besuchen, aber fotografieren ist verboten.
Die Ponte Diavolo auf Torcelli, im Hintergrund der Turm der Basilika.
Die Insel hatte einst 20 000 Einwohner, dient jetzt vor allem als Gemüsegarten für Venedig und ist jetzt Touristenattraktion .
Die Basilika der Heiligen Maria Assunta, wird gerade restauriert. Das Mosaik zum Jüngsten Gericht, die schon wieder in aller Pracht golden glänzt, ist allein die Fahrt wert. Ist aber kein Insider Tipp mehr und fotografieren ist strengstens ( wird konsequent überwacht) verboten. Frage: Warum darf man im Dogenpalast fotografieren und hier nicht?
Wir steigen auf den Turm, weil ich mir gewünscht hatte die Fischerhütte zu fotografieren. Aber oben ist alles eng vergittert und die Hütten sind weit weg.
Das Bild ist von der Vaporetto Haltestelle Zattere zur Guidecca zur San Giorgio Maggiore.
Hier sehen wir uns eine große Fotoausstellung von Horst P. Horst an, ein amerik. Fotograf deutscher Abstammung. Er zählt zu den bedeutendsten Modefotografen des 20. Jahrhunderts und wurde auch durch seine Fotos für die Modezeitschrift Vogue und für seine Porträts prominenter zeitgenössischer Personen bekannt.
Die Spiegelung ließ sich nicht vermeiden.
Um die Rialto – Brücke zu fotografieren sollte man zeitig aufstehen.
Doppelbelichtungen
Die ehemalige Filmkulisse von Commissario Brunetti ( Donna Leon) verkommt immer mehr.
Wir laufen zur Nachtfotografie an der Fond. Zattere te Lunga entlang.
Hier das Molino Stucky, ein ehemaliges Speichergebäude und Getreidemühle , errichtet im 19. Jh.
Hübsche Lokale liegen am Ufer und wir überlegen uns, wo wir unser Abendessen einnehmen können.
Aber zuerst möchte ich noch den letzten Haken an meine ToDo Liste machen, die einzige moderne Brücke V. am Bahnhof.
Es gehört ja dazu, dass man sich in V. wenigstens 1 x verläuft. Der „Umweg“ war verwinkelt und hat uns 40 Min. gekostet, ( statt auf direktem Weg 20 Min.) aber wir kamen genau dort hin, wo ich hinwollte.
Die People Mover, eine fahrerlose, seilgezogene Hochbahn. Sie verbindet den Parkplatz Tronchetto, die Kreuzfahrtterminals und die Piazza Roma.
Die Ponte della Constitione . ( Brücke der Verfassung) Glasbrücke von Santiago Calatrava entworfen, führt uns zum Bahnhof Santa Lucia und wird manchmal von unten rot angestrahlt.
Auf der Vaporetto-Fahrt zum Bahnhof gab es für uns noch eine Sondervorstellung: Nebel.
Arrivederci Venedig.















































































































