Mit dem 9 € Ticket ist man schnell und bequem in Regensburg. Es ist immer wieder ein lohnender Ausflug.

Vom Bahnhof kommend läuft man durch einen kleinen Park mit einem Tempelchen.

Eigentlich kann man hier einen ganzen Tag nur zubringen um Grafitti zu fotografieren. Nicht nur Schmierereien, sondern echt lustige Bilder.

Der Regensburger Dom St. Peter, ist die bedeutendste Kirche der Stadt Regensburg und die Kathedrale des Bistums Regensburg. Der Dom gehört neben dem Kölner Dom zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen in Deutschland. Er entstand in Nachfolge eines romanischen Doms, von dem noch ein Turm erhalten ist.

Das Gotteshaus wurde nicht auf einmal erbaut, sondern in vielen Etappen, die sich über 600 Jahre erstreckten. Begonnen wurde der gotische Dom St. Peter mit dem Südchor um das Jahr 1270. Die Bauzeit zog sich bis ins 16. Jahrhundert, wobei den beiden Türmen zu dieser Zeit die Spitzen noch fehlten. Erst der bayerische König Ludwig I lies 1869 dem Regensburger Dom die beiden Turmhelme aufsetzen und auch die Giebel der Querhausfassaden wurden bis 1872 ergänzt.

Der in der Zeit von 1616 bis 1620 erbaute Salzstadel steht unmittelbar östlich der Steinernen Brücke und zeugt noch heute vom regen Salzhandel vergangener Zeiten. In nächster Nähe befand sich der Kran zum Entladen der Schiffe, weshalb der Stadel als „Kräncherstadel“ bezeichnet wurde.

Der in der Zeit von 1616 bis 1620 erbaute Salzstadel steht unmittelbar östlich der Steinernen Brücke und zeugt noch heute vom regen Salzhandel vergangener Zeiten. In nächster Nähe befand sich der Kran zum Entladen der Schiffe, weshalb der Stadel als „Kräncherstadel“ bezeichnet wurde.

Wenn man über den Eisernen Steg läuft,  und dann an der Donau entlang, hat man einen schönen Blick über die Stadt.

Regensburg liegt am nördlichsten Punkt der Donau, an den Mündungen der linken Donau-Nebenflüsse Naab und Regen. Im Stadtgebiet liegen die zwei Donauinseln Oberer Wöhrd (östlicher Zipfel Jahninsel unter der Brücke) und Unterer Wöhrd.

Mittagspause im historischen Spitalgarten, mit Blick über die Donau

Gestärkt geht es über die Steinerne Brücke wieder in die Altstadt

Auf den Turm Porta Prätoria kann man hinaufsteigen und hat dann eine herrliche Rundumsicht in alle vier Himmelsrichtungen.

Haus der Bayerischen Geschichte

Die pompöse Garderobe

Das Alte Rathaus wurde errichtet, als der legendäre Stauferkaiser Friedrich II Regensburg im Jahr 1245 zur Freien Reichsstadt erhob. Der älteste Teil ist der 55 Meter hohe Turm. Nach einem Brand ca. 1360 wurde der Reichstagssaal hinzugefügt, der ursprünglich als Tanzsaal gedacht war. Von außen ist dieser Bau durch seinen zweigeschossigen Erker gut zu erkennen.

Seinen Namen erhielt der Haidplatz von einem brachliegenden und spärlich bewachsenen Stück Land, der „Haide“. Der ursprünglich weitläufigere Platz, meistens nur „die Haid“ genannt, wurde erst durch die Bebauung im Mittelalter eingeengt, bot aber immer noch genügend Platz für unterschiedliche Veranstaltungen. Im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, war „die Haid“ u.a. Schauplatz großer Ritterturniere. Ein Chronist berichtet im Jahr 1393 sogar von bis zu 300 teilnehmenden Rittern. Auch Gaukler, Tüftler und Selbstdarsteller nutzten den Ort als Schauplatz für ihre Darbietungen. 

Die Inschrift lautet:

In diesem Haus von alter Art, hat oft geruht nach langer Fahrt

Herr Kaiser Karl der Fünft genannt in aller Welt war wohl bekannt

der hat auch hier zur guten Stund geküsset einer Jungfrau Mund

Diselb die hieß bei fern und nah man nur die schöne Barbara

ihr Stamm war bieder, schlicht und recht Plumberger schrieb sich das Geschlecht

dem bracht des Kaisers Lieb viel Leid doch Trost und Heil der Christenheit

Dann draus erwuchs, dem Vater gleich der Don Juan von Österreich

der bei Lepanto in der Schlacht vernichtet hat der Türken Macht

Der Herr vergelt´s ihm alle Zeit so jetzt wie auch in Ewigkeit

Der neunstöckige, 50 Meter hohe Goldene Turm, gehört zu einer vierflügeligen ehemaligen Stadtburg, die nach den Besitzern, einem Patrizier Geschlecht, Haymo- oder Wallerhaus genannt wurde. Die unteren vier Geschosse des frühgotischen Goldenen Turms wurden um 1250 in Bruchsteinmauerwerk mit Eckverquaderung errichtet. Gleichzeitig entstand der südliche Wohntrakt als viergeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Erker. In einer zweiten Bauphase nach 1300 wurden beim Turm die restlichen Obergeschosse mit Zinnenabschluss ergänzt. An der Spitze des aufgestockten Turms befindet sich im unteren Bereich des erst um 1600 aufgesetzten Pyramidendachs ein aus bemalten Holztafeln konstruiertes Turmzimmer, das über eine Wendeltreppe erreicht werden kann.

Im 17. Jahrhundert war im Gebäude eine Gaststätte ansässig, die dem Gebäude den Namen gab. Nachdem 1706 der Marktturm abgebrannt war und abgebrochen wurde, übernahm der Goldene Turm dessen Funktion als Wachtturm der Stadt. Für diese Zwecke wurde der Turm als einer der wenigen Türme der Altstadt auch mit einer Treppe begehbar gemacht und in den oberen Geschossen ausgebaut und eingeschränkt bewohnt.

 

St. Emmeram  war das »Nationalheiligtum« des frühen Bayerns. Hier errichtete der hl. Bonifatius im Jahr 739 das Bistum Regensburg und weihte Gaubald zum 1. Bischof. Hier wirkten die hll. Emmeram und Wolfgang. Sie wurden hier ebenso begraben wie Kaiser und Könige. Über Jahrhunderte war St. Emmeram „das“ Zentrum der Wissenschaft, Kunst und Kultur in Regensburg. Die Brüder Cosmas und Damian Asam verwandelten die frühromanische Basilika im 18. Jahrhundert in einen festlichen Thronsaal Gottes im Stil des Barock. In St. Emmeram werden 1200 Jahre Glaubens-, Kunst- und Kulturgeschichte auf engsten Raum zum eindrucksvollen Erlebnis.